Frühjahrskonzert 2025

„Glücklich ist, wer vergißt, was nicht zu ändern ist!“
Johann Strauss
Das Frühlingserwachen nahmen die Floridsdorfer Spatzen zum Anlass, um zu ihrem Frühjahrskonzert am 30.3.2025 ins Haus der Begegnung, im 21. Bezirk, Angerer Straße 14, einzuladen. Das Konzert stand unter dem Motto „Oh du mein Österreich“ (Große Gala der Volksmusik). Als Gäste wirkten mit Stefanie Bramböck (Harfe und Gesang), die Hausmusi Reitbauer, der Gesangsverein der Steirer in Wien und der Margarethener Männerchor. Dirigent Kerem Sezen bot dem Publikum ein vielfältiges und fröhliches Programm der Volksmusik. Amüsant wie immer führte Victor Kautsch durch das Programm.
Traditionell begann der 1. Teil mit dem „Floridsdorfer Spatzen Marsch“ von Karl Schreier. Romantisch ging es mit dem Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauss weiter. Gefühlvoll vom Orchester vorgetragen. Die Zuhörer waren begeistert. Danach ertönte wieder Marschmusik mit „Oh, du mein Österreich“ von Franz von Suppé, die zu einer heimlichen Hymne Österreichs wurde. Dementsprechend lange gab es Applaus für´s Orchester. Nun überließen die Floridsdorfer Spatzen die Bühne der Hausmusi Reitbauer. Mit dem „ZellerseerWalzer“ von Florian Michlbauer und mit „Pepperl Boarischer“, einer Volksweise, begeisterte sie das Publikum. Anschließend brachten der Gesangsverein der Steirer in Wien und die Harfenistin Stefanie Bramböck einige Stücke zu Gehör. „Diandal, was denkst da denn“, ein Lied aus Oberösterreich, „I hab di gern“, ein Volkslied aus Kärnten, „Marijana“, ein Slawisches Liebeslied und „A zirbanes Bettal“ ein Volkslied aus Niederösterreich. Die Darbietungen wurden mit viel Applaus belohnt. Danach ging es in die Pause.
Zu Beginn des 2. Teils hatte der Margarethener Männerchor seinen Auftritt. Mit dem stimmungsvollen Lied „Is scho still uman See“ von Günther Mittergradnegger sang sich der Chor in die Herzen der Zuhörer, ebenso mit dem Ohrwurm „La Montanara“ von Toni Ortelli. Fröhlicher wurde es mit „I gfrei mi auf die Samstanacht“, einem Lied aus der Steiermark. Der Männerchor wurde mit viel Beifall belohnt. Die Hausmusi Reitbauer erfreute nun die Zuhörer mit dem „Steierlander“, einer Volksweise von Florian Michlbauer. Danach hatte die Harfenistin Stefanie Bramböck ihren Soloauftritt. Andächtig lauschte das Publikum den Harfenklängen. Zuerst wurde der „Höhlensteiner Marsch“ von Sepp Haidacher dargeboten und danach ein Walzer von Sepp Hager. Abschließend erheiterte Stefanie Bramböck als Sängerin mit „Da Lugg und da Karl“, einem Lied aus Tirol, die Zuhörer. Ihr Lohn war begeisterter Applaus. Danach gehörte die Bühne wieder den Floridsdorfer Spatzen. Ein Ohrwurm nach dem anderen wurde geboten. Das „Harry Lime Thema“ von Anton Karas, „Wien bleibt Wien“ von Johann Schrammel, die „Wiener Sekt Polka“ von Rudi Müntner und „Wien wird schön erst bei Nacht“ von Robert Stolz. Man merkte die Freude am gemeinsamen Musizieren und so wurde jedes Stück zu einem Erlebnis. Das Publikum bedankte sich mit begeistertem Applaus. Ihren letzten Auftritt hatte die Hausmusi Reitbauer mit der wunderschönen Volksweise „Es woar amol am Abend spat“. Es gab großen Beifall. Zum Abschluss traten das Orchester und die Chöre gemeinsam auf. Sie erfreuten und begeisterten die Zuhörerinnen und Zuhörer mit der „Annen-Polka“ von Johann Strauss und „Im Prater blüh´n wieder die Bäume“ von Robert Stolz.
Den Schlusspunkt und Höhepunkt boten die Zugaben (unter Mitwirkung aller Gäste) „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss und dem „Zillertaler Hochzeitsmarsch“, bei dem das Publikum heftig mitklatschte und es eine kleine Tanzeinlage von Chormitgliedern gab. Ein fröhliches, beschwingtes Konzert wurde geboten, von allen Teilnehmern hervorragend präsentiert.
Auf Wiedersehen beim nächsten Konzert am 19.10.2025 im Wiener Musikverein!





